Wie befestigt man Leisten an der Decke?

Die Montage der auf Maß geschnittenen Deckenleisten ist gar nicht schwierig. Doch ehe Sie mit der Befestigung beginnen, sollten Sie abwägen, ob Sie die Leiste kleben, nageln oder schrauben möchten. Um die richtige Entscheidung zu treffen, orientieren Sie sich am besten am Material, am Gewicht und an der Breite Ihrer Zierleisten. Nicht jede Montageart eignet sich für jede Leiste. Hier erfahren Sie, welche Befestigungsmethoden es gibt und wie Sie vorgehen sollten.

Wohnraumgestaltung: Wie Sie mit einer Leiste an der Decke Akzente setzen

In den wenigsten Häusern und Wohnungen sind die Übergänge der Wände zur Raumdecke absolut gerade. Wenn Sie einen Altbau modernisieren, werden Sie größere Abweichungen in Form von Wellen und Biegungen feststellen. Wenn die Decken- und Wandfarbe identisch ist, fällt diese Problematik nicht ins Auge. Doch bei farbig gestrichenen oder individuell tapezierten Wänden wird der Makel sogar betont. Sie können eine weiße Sockelleiste oder hölzerne Viertelstäbe als Abschluss nutzen und damit Tapetenränder, Unebenheiten und ungerade Linien im Farbübergang ausgleichen. Auch wenn man von einer Deckenleiste spricht, wird der Abschluss nicht an der Zimmerdecke, sondern an der anschließenden Wand montiert. Die Abschlussleisten sind ideal für eine Wohnraumgestaltung, bei der Sie die Decke optisch anheben oder senken wollen.

Breite weiße Leisten lassen den Raum im Zusammenspiel mit einer ebenfalls weißen Zimmerdecke höher wirken. Nutzen Sie eine abgetönte Deckenfarbe und entscheiden sich für eine Umrandung mit Holzleisten, wirkt ein sehr hoher Raum niedriger und gemütlicher. Entscheiden Sie sich für weiße Stuckleisten, können Sie Ihrem Ambiente einen modern-barocken Touch verleihen. Es gibt unzählige Möglichkeiten, um Ihr Wohnzimmer oder den offenen Wohn-Essbereich mit Deckenleisten zu gestalten und für ein harmonisches, zeitloses und elegantes Flair zu sorgen.

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Möglichkeiten, Leisten an der Decke zu befestigen

Grundsätzlich können Sie bei der Leistenmontage zwischen drei Optionen wählen. Die Leiste kann geklebt, genagelt oder geschraubt werden. Auf Tapete, Putz und Holz können Sie Deckenleisten mit Montagekleber befestigen. Nutzen Sie diesbezüglich einen Kleber mit sofortiger Anziehungskraft, da Sie die Leisten sonst bis zur Trocknung mit Nägeln stabilisieren müssten. Bringen Sie eine dünne Kleberschicht auf die Rückseite der Leiste auf. Mit leichtem Druck haftet die Deckenleiste auf dem Untergrund.

Wichtig: Da eine rückstandslose Entfernung des Montageleims unmöglich ist, sollten Sie diese Methode besser nicht auf Putz- und Holzuntergründen in Mietwohnungen anwenden. Eine zweite Variante ist die Befestigung von Deckenleisten mit kurzen kopflosen Nägeln. In Mauerwerk und Holz können Sie Nägel ganz einfach einschlagen.

Bestehen Ihre Wände aus Beton, ist diese Montageart nicht möglich. Hier könnten Sie Schrauben verwenden, die allerdings eine vorherige Wandbohrung und die Einbringung von Dübeln erforderlich machen. Bei dunklen Holzleisten in entsprechender Breite fallen die farblich angepassten Schrauben nicht auf. Bei weißen Leisten ist die Verschraubung an der Decke suboptimal, da die Schraubenköpfe sichtbar bleiben.

Hinweis: Wie Sie die Leiste sicher und dekorativ befestigen, hängt neben der Untergrundbeschaffenheit auch von der Stärke der Deckenleisten ab. Einen schmalen Viertelstab können Sie nicht anschrauben, da das Material brechen würde. Sehr leichte und schmale Zierleisten werden am besten geklebt oder mit kleinen kopflosen Nägeln montiert.

Wie Leisten an der Decke befestigen?

Bei allen drei Befestigungsvarianten werden die Zierleisten vorab auf Maß geschnitten. Achten Sie darauf, dass die Übergänge in den Wandecken entweder auf Gehrung gesägt oder mit entsprechenden Verbindern zusammengefügt werden. Ab einer Wandlänge von zwei Metern sollten Sie grundsätzlich zu zweit arbeiten.

  • Kleben: Tragen Sie einen dünnen, gleichmäßigen Streifen Montagekleber auf die Rückseite der Leiste auf. Die Klebeschicht darf keinesfalls zu dick sein, da es sonst zu sichtbaren Kleberesten auf dem Untergrund und der Leiste kommt. Am besten zeichnen Sie den Anfangs- und Endpunkt der jeweiligen Leiste auf der Wand an und streichen die Zierleiste von einer zur anderen Seite mit gleichmäßigem Druck fest.
  • Nageln: Schlagen Sie vor der Wandmontage drei bis vier Nägel in die Leiste. Am besten eignen sich Stiftnägel, da sie selbst bei weißen Leisten nicht sichtbar sind. Befestigen Sie die Leiste rechts, mittig und links unter der Decke. Alle anderen Nägel schlagen Sie jetzt nacheinander im Abstand von 50 bis 80 cm ein.

  • Schrauben: Bei sehr schweren Leisten und bei Montagen in Beton schrauben Sie die Zierleisten an. Die Wandbohrungen und die Einbringung der Dübel sind bereits erfolgt. Nutzen Sie MDF-Leisten, können Sie die Schrauben ganz einfach mit dem Akkuschrauber in die vorher angezeichneten Stellen eindrehen. Bei Holz bohren Sie die Schraublöcher in der Zierleiste vor, da sich das Material sonst spalten kann.

Worauf achten? So halten dekorative Deckenleisten sicher

Alle drei Montagearten haben ihre Vorteile und Nachteile. Die richtige Befestigung für Zierleisten machen Sie daher vom Untergrund, von der Stärke und vom Gewicht der Leiste abhängig. Nicht selten werden Montagen mit doppelseitigem Klebeband empfohlen. Davon raten wir Ihnen bei Befestigungen an der Decke ab, da die aufsteigende Wärme zur Austrocknung der Klebeschicht führen kann. Schwere und breite Deckenleisten werden am besten genagelt oder geschraubt. Leichtere und sehr schmale Ausführungen, beispielsweise Viertelstäbe, bringen Sie mit einer dünnen Kleberschicht an.

Tipp: Sie möchten eine Akzentwand gestalten und wissen nicht, wie Sie unebenen Übergang zur Decke am besten kaschieren? Eine Zierleiste ist eine praktische und stilvolle Lösung. Um einen perfekten Wandabschluss zu erzeugen, können Sie nicht nur Deckenleisten, sondern auch Sockelleisten verwenden. Weiße Sockelleisten im Berliner Profil verleihen Ihrem Raum einen modernen Charme und harmonieren perfekt mit einer weißen Raumdecke. Die Breite der Leiste sollten Sie an den Bereich anpassen, an dem die Unebenheit am größten ist. Bei sehr schiefen Wänden, die Sie im Altbau häufig finden, können Sie mit zehn Zentimeter breiten Abschlussleisten gleich zwei dekorative Akzente setzen. Die Unebenheiten werden ausgeglichen und die Decke wirkt höher, wenn Sie das Profil in der Farbe des oberen Raumabschlusses aufgreifen. Für eine individuelle Nuancierung können Massivholzleisten beispielsweise farbig lackiert oder in der von Ihnen gewünschten Holzfarbe lasiert oder geölt werden. Sehr edel sind LED-Sockelleisten, die übrigens auch als Wandabschluss begeistern können.